Res Marti

Politik für die Zukunft

Kategorie: Verkehrspolitik

Richt- vs. Masterplan?

Beitrag von Nicole Soland im P.S. vom 14.11.13:

…Schon  fast  unter  die  Rubrik  «Klagen  auf hohem Niveau» könnte man auf den ersten Blick die anschliessend begutachtete Situation an der Scheuchzerstrasse einordnen. Doch auch  diese  an  sich  gute  Veloroute  Richtung Uni  und  ETH,  die  entsprechend  viel  befahren ist, hat es in sich: Zwar herrscht Tempo 30,  aber  die  Strasse  ist  relativ  schmal,  und
auf beiden Seiten folgt ein Parkplatz auf den nächsten.  «Kommt  Ihnen  plötzlich  ein  Offroader  entgegen,  während  gleichzeitig  rechts  von  Ihnen  unvermittelt  eine  Autotür  aufgeht,  dann  wird es eng», beschrieb Res Marti eine potenziell gefährliche Konstellation…

Ganzer Artikel lesen

 

Die grosse Freiheit hat zwei Räder

Beitrag für die Zeitschrift “Wir Kaufleute” zum Thema bike to work:

Vor etwa 2 Monaten war es soweit: vermutlich zum ersten Mal in der Geschichte der Bahnfahrt empfiehlt eine Bahngesellschaft seinen Kunden offiziell, nicht mit der Bahn zu reisen. Nicht dass die SBB in diesem Fall etwas dafür könnte. Schliesslich lassen sich Grossbrände an neuralgischen Punkten im System schlecht vorhersagen. Doch leider ist das in letzter Zeit kein Einzelfall mehr. Das ÖV-System im Raum Zürich läuft an seinen Kapazitätsgrenzen und ist entsprechend anfällig für Störungen. Und so kommt es, dass PendlerInnen auf ihrem Arbeitsweg immer häufiger stecken bleiben. Um die Kapazitäten auszubauen fehlt an vielen Stellen sowohl der Raum als auch das Geld.

Mit dem Auto sieht es natürlich schon seit langem nicht besser aus. In einem dicht besiedelten Gebiet wie dem Raum Zürich hat es einfach zu wenig Platz um jedem Verkehrsteilnehmer 5×2 Meter Verkehrsfläche zur Verfügung zu stellen und das auch noch den ganzen Tag auf einem Parkplatz. Natürlich gibt es viele Berufe welche auf ein Auto und eine Strasse angewiesen sind, weil zusätzlich zu der eigenen Person noch Werkzeug und Material transportiert werden muss. Kaufleute dagegen haben gegenüber vielen anderen Arbeitnehmenden den Vorteil, dass sie eigentlich in den meisten Fällen nur ihren Kopf und allenfalls noch einen Laptop dabei haben müssen. Wollen aber alle Personen gleichzeitig auf einer Strasse fahren, so gibt es unweigerlich Stau. Da ist es wohl besser, die Strasse denjenigen zu überlassen, welche wirklich darauf angewiesen sind.

Egal welches Verkehrsmittel man wählt: pünktlich ankommen – oder überhaupt ankommen – ist nicht garantiert. Aber es gibt ja zum Glück noch eine dritte Lösung: Pendeln Sie mit dem Velo oder E-Bike! Leisten auch Sie sich die absolute Freiheit und Zuverlässigkeit eines Fahrrads. Weder Stau noch Weichenstörungen können Sie in Zukunft aufhalten. Nur an die Verkehrsregeln müssen Sie sich halten. Ihr Chef wird sich über Ihre neue Pünktlichkeit freuen und auch auf dem Heimweg bleiben Sie nicht stecken. Zusätzlich gewinnen Sie jede Woche eine paar Stunden, welche Sie ansonsten im Fitnesszentrum verbracht hätten. Mit den Abo-Kosten von zwei Jahren ist das neue Velo bereits bezahlt.

Sie wohnen zu weit weg vom Arbeitsplatz? Kein Problem: mit dem eingesparten Geld fürs Auto können Sie sich sogar eine Wohnung an zentraler Lage leisten oder das Arbeitspensum reduzieren und den Arbeitsweg zur täglichen Velotour ausbauen. Ausserdem sind mit einem E-Bike auch Distanzen von 20 Kilometer ohne weiteres zu bewältigen. Auch Uster – Paradeplatz ist nicht zu weit.

Und um beim bewährten Stil des Telemarketings zu bleiben: Wenn sie jetzt gleich anfangen und aufsitzen, kriegen Sie gratis eine Stärkung des Immunsystems dazu, die jeder Grippewelle standhält. Mit der richtigen Bekleidung macht nämlich auch Fahrradfahren im Winter Spass.

Die Sicherheit für Velofahrer in Zürich muss verbessert werden.

Ein tragischer Unfall hat das Thema sichere Veloinfrastrutur wieder einmal in die öffentliche Aufmerksamkeit gerückt. Mittlerweile hat die Stadt an dieser Stelle reagiert und eine neue Verkehrsführung gebaut. Das allgemeine Problem bleibt aber natürlich trotzdem bestehen.

Interpelation: Schnelle Radroute im Limmattal

Meine erste Interpelation habe ich zu einem verkehrspolitischen Thema eingereicht. Im Agglomerationsprogramm Limmattal soll die Verkehrsplanung im Limmattal grundsätzlich überarbeitet werden. Kernstück und vermutlich auch Grund warum es dieses Programm überhaupt gibt ist die Limmattalbahn. Daneben soll aber auch der Velo- und Fussverkehr gestärkt werden. Zumindest im Programm sieht das grossartig aus, aber leider scheint der Regierungsrat es mit der Umsetzung nicht so ernst zunehmen. Eventuell hilft es ja wenn man ein paar Fragen dazu schreibt.

Im Zusammenhang mit dem Agglomerationsprogramm Limmattal bitte ich den Regierungsrat um die Beantwortung der folgende Fragen.
Weiterlesen

Anfrage: Mehr Verkehrssicherheit an der Rosengarten-/Bucheggstrasse

Heute habe ich im Kantonsrat meinen ersten Vorstoss eingereicht. Es geht in dieser Anfrage um die Verkehrssicherheit an der Rosengartenstrasse und Bucheggstrasse:

Gemäss Stellungnahme des Amt für Verkehr des Kanton Zürich vom 19. März 2012 ist nach Ansicht der Kantonspolizei die Verkehrssicherheit an der Rosengarten-/Bucheggstrasse aufgrund des Gefälles „vor allem bei schlechten Sicht- und Strassenverhältnissen und den daraus resultierenden längeren Anhaltewegen des MIV (insbesondere des Schwerverkehrs)“ nicht gewährleistet. Weiterlesen

© 2019 Res Marti

Theme von Anders NorénHoch ↑